Anleitungen, Infos, Videos

Auf dieser Seite finden Sie Informationen und Videos, die Ihnen anschaulich zeigen, wie der Bayernlüfter funktioniert, wie Sie ihn montieren und bedienen. So können Sie sich in aller Ruhe über dieses clevere Gerät informieren.

So funktioniert die Lüftung

Grundsätzliche Infos zur Lüftung von Wohnräumen und der Funktion des Gerätes finden Sie auf der Seite „Grundlagen“

Video 1 – So funktioniert der Bayernlüfter

Grundsätzliche zu Funktion und Bedienung

Video 2 – das Funktionsprinzip  (Seite Anwendung)

Video 3 – Betrieb mit FeuchteSensoren

In einem weiteren Video ist die Funktion und Wirkungsweise der Feuchtesensoren erklärt

 

Montage

Die Montage ist einfach, weil das Gerät von vornherein für den einfachen Selbsteinbau konzipiert wurde.

Sie benötigen eine Bohrmaschine, Schlagbohrer oder Bohrhammer für die 65 mm Bohrungen und eine Bohrkrone mit 65 mm samt Verlängerung, die können Sie auch bei uns erhalten. Aus dem Baumarkt brauchen Sie dann noch eine kleine Dose Bauschaum und eine kleine Menge Silikon zum Abdichten. Alles was Sie sonst noch für den Einbau brauchen ist im Lieferumfang enthalten.

Kurzanleitung Montage

Mit Hilfe der Bohrschablone bohren Sie die 4 Befestigungspunkte und 2 Bohrungen mit 65 mm für Zu- und Abluft. Die Luft-Bohrungen sollen nach aussen fallen und sind  der aufwendigste Teil der Arbeit und sind abhängig von Mauerstärke und Material.

In die Lüftungsbohrungen werden die beiden Kunsstoffrohre eingeschoben und innen und aussen mit den Schaumringen zentriert. Auf der Innenseite darf der Schaumring bündig abschliessen, auf der Aussenseite sollte etwa 1 cm Abstand zur Aussenmauer bleiben, damit das Verschlusssieb später aufgesteckt werden kann.

Nun wird das Gerät festgeschraubt und die Lüftungsrohre in die vorgesehenen Öffnungen fest eingepasst. mit dem Bauschaum werden nun von aussen die Lüftungsrohre eingeschäumt. Wenn bei dicken Mauern der Schaumschlauch nicht ausreicht muss eventuell auch im zweiten Gang von innen geschäumt werden.

Ist der Schaum fest geworden, dann das Gerät nochmals abnehmen und die Anschlusstutzen für die Lüftungsrohre mit einer dünnen Silikonlinie versehen. Dann wieder aufsetzen und festschrauben. Überschüssiges Silikon sofort abwischen, damit die Luftübergängen völlig glatt sind. Das ist auch wichtig für den Ablauf des kondensierten Wassers beim Abluftrohr unten.

Jetzt noch an die Steckdose anschliessen und das Gerät kann starten.

Hier sehen Sie die Montage-Anleitung im Video

Sonderfälle beim Einbau

Es ist durchaus möglich das Gerät in einen Wandschrank oder einen Küchen-Oberschrank einzubauen. Dafür gibt es spezielle Adapterplatten, an die handelsübliche Abwasserrohre mit 70 mm Durchmesser angeschlossen werden können. Damit lassen sich Zu- und Abluft auch gezielt über eine gewisse Strecke führen. Was dabei zu beachten ist, z.B. Wärmedämmung, finden Sie im untenstehenden Video.

Manchmal gibt es auch besondere Anforderungen an den Einbau zum Beispiel bei Kellern unter dem Erdniveau. Hier kann die Lüftung über einen Lichtschacht erfolgen, wobei eine Abflussöffnung für das kondensierte Wasser vorgesehen werden muss. Ein andere Situation sind Dachböden, wo keine geeigneten geraden Wände vorhanden sind. Der Lüfter muss nämlich zur einwandreien Funktion immer senkrecht eingebaut werden.

Das folgende Video gibt Ihnen Aufschluss über Sonderfälle bei der Montage. Sollte bei Ihnen eine spezielle Einbau-Situation gegeben sein, die hier nicht behandelt wird, fragen Sie uns. Wir finden sicher eine passende Lösung.

Video – Sonderfälle Einbau

 

Video externe Ansteuerung – Rauchgasmodus

Zusätzlich zur elektronischen Steuerung kann die Steurung auch durch externe Impulse erfolgen. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn sich im belüften Raum eine Feuerstelle befindet und der Kaminkehrer eine Rauchgas-Steuerung verlangt. Die externe Steuerung kann aber auch durch einen Bewegungsmelder, Lichtschalter oder Ähnliches erfolgen. Das nachfolgende Video gibt einen Einblick in wie externe Schaltquellen am Gerät angeschlossen werden.

 

Anleitungen für Service und Wartung

Die Wartung des Gerätes beschränkt sich auf die Reinigung der Filter, je nach Luftverschmutzung alle 2-3 Monate und deren Erneuerung einmal jährlich. Einmal jährlich sollte auch der Wärmetauscher aus dem Gerät genommen und gereinigt werden. Das garantiert seine optimale Wirkung.

Mehr ist nicht zu beachten!

Video – Reinigung Wärmetauscher

Elektronische Steuerung

Die Steuerung ist mit einem Mini-USB-Anschluss versehen wie er auch für Smartphones verwendet wird. Jedem Gerät ist ein USB-Kabel beigefügt mit dem die Steuerung an ein Notebook oder PC angeschlossen werden kann. Das dazugehörige Konfigurations-Software finden Sie hier: Download Konfigurations-Tool  – direkt von der Hersteller-Seite. So haben Sie immer die aktuellste Version. Die zip-Datei enthält immer auch die aktuellste Firmware.

Video – Aufspielen Parameter und Feineinstellung

Sie können das Gerät über den USB-Anschluss frei Programmieren oder die Standard-Dateien anpassen. Im Konfigurations-Programm finden sich fertige Standard Parameter-Dateien für die Lüftungssteuerung, die per USB-Kabel – liegt jedem Gerät bei – direkt aufgespielt werden können. In der Regel sind diese ausreichend, können aber selbstverständlich an eigene Bedürfnisse angepasst werden.

Video – Firmware Update

Die elektronische Steuerung kann bei Bedarf mit einem Firmware-Update nachgerüstet werden. Wie dabei vorzugehen ist. erläutert das Video.

Video – Treiber-Installation unter Windows 7

Das Konfigurations-Programm läuft unter allen Windows-Versionen ab Windows XP bis Windows 10. Im Video ist die Installation unter Windows 7 gezeigt, mit Heinweisen auf Windows 8. Für Windows 10 ist die Software weiterentwickelt worden. Das Video zur Erklärung finden Sie weiter unten.

 

 

Video –  Installation unter Windows 10 und neue Firmware

Windows 10 bringt zur Kommunikation mit USB Geräten einen eigenen Treiber mit und lässt es auch nicht mehr zu, den Original-Treiber des Komponenten-Herstellers zu installieren.

Das Konfigurations-Tool wurde so angepasst, dass es auch mit diesem windowseigenen Treiber  kommuniziert.

Der windowseigene Treiber kann die COM-Adresse nicht automatisch zuweisen und erkennen. Sehr kann dies aber abgelesen und von Hand eingestellt werden. Gehen Sie hierfür in den Tab „System“ des Tools und klicken Sie auf die Pfeile, um die Schnittstellen zu öffnen. Neben der Checkbox von USB ist ein kleines „i“. Wenn Sie dieses anklicken, so öffnet sich direkt der Gerätemanager und nach einem Doppelklick von „Anschlüsse COM+LPT“ können Sie die Adresse ablesen. Steht dort z.B. die 3, tragen Sie diese bitte in das Feld „Lüftungscontroller“ ein und klicken Sie im Tool auf „Verbinden“.

Wenn Sie die Platine zum Übertragen einer neuen Firmware in den Bootloader-Mode versetzen, so erhält die Komponente meist eine neue COM-Adresse, welche Sie wieder im Gerätemanager ablesen und diesmal unter Bootloader eintragen können. Hier muss anschließend nicht auf Verbinden geklickt werden, sondern Sie können direkt im Tab „Firmware“ das neue File übertragen.